Rebenland Rallye
 
 
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Titelverteidiger im Angriffsmodus:
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Simon Wagner holte frühmorgens auf, doch der Spitzenreiter der Rebenland Rallye, Michael Lengauer, schlug wieder zurück / Entscheidung um den Sieg fällt bei den Königsprüfungen am Nachmittag / Sekundenkrimi auch um Platz drei.

Fotos: Harald Illmer

Frisch gestylt und gut ausgeruht starteten heute in der Früh 52 Teams in den zweiten und entscheidenden Tag der Rebenland Rallye 2026 rund um Leutschach an der Weinstraße. Und nach der großen Show von Michael Lengauer mit sämtlichen gewonnenen Sonderprüfungen am Freitag lag eigentlich nur eine Frage auf dem Tisch: Wie reagiert der fünffache Staatsmeister und Rebenland-Sieger der letzten vier Jahre Simon Wagner auf den hingeworfenen Fehdehandschuh seines oberösterreichischen Konkurrenten bzw. die 24,4 Sekunden Rückstand auf Platz eins?

Und der zum Herausforderer „degradierte“ Simon Wagner reagierte, kam dem Spitzenreiter mit SP-Siegen auf den ersten beiden Prüfungen des heutigen Tages um knapp sieben Sekunden näher. Doch Michael Lengauer schaffte es, den Aufwärtstrend von Wagner zu bremsen, holte sich auf der zehn Kilometer langen Sonderprüfung 11 in Glanz wieder 1,2 Sekunden zurück.

Die Entscheidung, das wissen auch die beiden Hauptdarsteller, fällt freilich erst am Nachmittag, wenn die längsten Prüfungen der Rebenland Rallye je zwei Mal bezwungen werden müssen: die Rundkurse in Eichberg (14,7 Kilometer) und Schlossberg (20,7 Kilometer). Dann folgt noch die Powerstage in Eichberg mit 7,7 Kilometer, ehe der Sieger so gegen 18.30 Uhr endgültig feststeht.

Im Kampf um Rang drei hat Raimund Baumschlager einen Angriff auf den momentan noch vor ihm liegenden Steirer Kevin Raith gestartet und liegt nach elf Sonderprüfungen nur noch 3,8 Sekunden hinter dem Podestplatz.

In der ORM 2 führt nach wie vor der junge Kärntner Maximilian Lichtenegger im Renault Clio Rally3 vor dem Grazer Günther Knobloch im selben Fabrikat.

Auch in der ORM 3, also bei den zweiradgetriebenen Fahrzeugen, bestimmt weiterhin Titelverteidiger Marcel Neulinger das Geschehen. Damit führt der Oberösterreicher auch das Feld in der RP-Tools ORM Junior noch immer klar an.

Eine kleine Vorentscheidung scheint in der Historischen Rallye-Staatsmeisterschaft (TEC7 HRM) gefallen zu sein. Auf den vier Prüfungen von heute konnte der fünffache Historic-Europameister Karl Wagner seinen Vorsprung auf Patrik Gaubinger von 0,2 auf nunmehr 25,6 Sekunden ausbauen.

13. Rebenland Rallye, nach 11 von 16 Sonderprüfungen:

Platz

Team

Nation

Fahrzeug

Zeit

1.

Michael Lengauer / Jürgen Rausch

A/A

Skoda Fabia Rally2

54:05,0 Min

2.

Simon Wagner / Hanna Ostlender

A/D

Hyundai i20 Rally2

+19,1 Sek

3.

Kevin Raith / Claudia Maier

A/A

Ford Fiesta Rally2

+2:24,2 Min

4.

Raimund Baumschlager / Thomas Zeltner

A/A

Skoda Fabia Rally2

+2:28,0 Min

5.

Daniel Mayer / Gerald Winter

A/A

Citroen C3 Rally2

+3:29,5 Min

6.

Philipp Kreisel / Daniel Foissner

A/A

Toyota Yaris Rally2

+3:37,8 Min

7.

Maximilian Lichtenegger / Bernhard Ettel

A/A

Renault Clio Rally3

+3:48,6 Min

8.

Robert Kolcak / Julius Lapdavsky

SVK/SVK

Hyundai i20 Rally2

+4:02,3 Min

9.

Günther Knobloch / Erik Fürst

A/A

Renault Clio Rally3

+4:04,8 Min

10.

Jaroslaw Koltun / Ireneusz Pleskot

POL/POL

Skoda Fabia Rally2

+4:07,9 Min

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Rebenland Rallye 2026
Sportpressedienst
Armin Holenia, Wolfgang Nowak

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